Asien/Australien: Dengue auf dem Vormarsch

Reisende in Malaysia, Vietnam und Australien sollten den Rat des Centrums für Reisemedizin ernst nehmen und sich wirksam gegen Stechmücken schützen. Seit Anfang Januar wurden in Malaysia rund 38.700 Fälle von Dengue-Fieber gemeldet, 117 Menschen sind gestorben. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen um etwa 40 Prozent gestiegen. Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten Selangor, Perak, Pinang, Johor auf der malaysischen Halbinsel. In Vietnam sind seit Anfang des Jahres landesweit mehr als 9.000 Menschen an Dengue erkrankt, es gab fünf Todesfälle. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fallzahlen um 25 Prozent gestiegen. Besonders betroffen ist Ho Chi Minh Stadt im Süden des Landes. In Australien wird seit Mitte Dezember ein Dengue-Ausbruch in Cairns gemeldet. Seit Januar nehmen die Fallzahlen in der Region Tully/El Arish in Queensland zu. Außerdem breitet sich in Australien die ebenfalls von Mücken übertragene Ross-River-Krankheit aus. Bis Anfang Mai wurde mit rund 6.650 Infektionen bereits die Gesamtzahl aus 2014 deutlich überschritten. Ein Schwerpunkt ist Queensland und hier besonders die Küstenregion um Brisbane.

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